Erstmalig fand am Mittwoch in der ersten Adventswoche unser Weihnachtscafé in der Grundschule Gundorf statt.
Mit viel Fleiß und tollem Einsatz zauberten alle Kollegen und Kolleginnen eine weihnachtliche Stimmung in unser Interim.
Bei weihnachtlicher Musik, selbstgebackenen Plätzchen, Stolle und Kaffee waren alle Eltern eingeladen mit uns zwei gemütliche Stunden zu genießen. Es fand ein reger Austausch zwischen Eltern und Lehrerinnen statt.
Vielen Dank an alle Anwesenden für diese schöne gemeinsame Zeit. Wir wünschen allen Kindern, Eltern und Großeltern eine schöne Adventszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Das Kollegium der Grundschule Gundorf




Schnapp dir eine Geschichte und wecke bei Kindern die Lust am Lesen. Diesem Aufruf kamen am 21.11.25 vier Vorlesende an unserer Schule innerhalb des Bundesweiten Vorlesetages nach. Und was soll ich sagen? Es ist ihnen mehr als gelungen!
In unserer 1. Klasse wurde den Kindern von Frau Sroka, unserer derzeitig unterstützenden Studentin aus dem lustigen Buch „Wir essen keine Mitschüler“ vorgelesen. Hier erfuhren unsere jüngsten Gundolinos, wie aufgeregt das Dino-Mädchen Penelope vor ihrem ersten Schultag ist und ausgerechnet in eine Klasse gerät, in welche nur Menschenkinder gehen – ihrem Lieblingsessen! Die Kinder der Klasse 1 waren ganz begeistert von dieser tollen Vorlesezeit und konnten im Anschluss die Fragen des vorbereiteten Quizz sicher beantworten.
In der 2. Klasse konnten wir Herrn Werge, Vertreter des Vereins LeseLounge e.V. und stellvertretender Ortsvorsteher aus Böhlitz-Ehrenberg als Vorleser begrüßen. Er hatte das Buch „Die Tiefseetaucherin“ im Gepäck. Die Kinder waren begeistert, hatten viele neugierige Fragen an ihn und waren sehr aufmerksame Zuhörende. Auch hier war die Freude im Anschluss groß, dass die Fragen des dazugehörigen Quizz sicher beantwortet werden konnten und ein paar kleine Geschenke hatte Herr Werge auch noch für die Kids dabei.
Kennt jemand „Die Gorgel“? Wer oder was ist das? Das ist kein Schreibfehler, sondern ein wunderschönes Kinderbuch aus den Niederlanden, welches unsere Kinder der 3. Klasse kennenlernen durften. Hier hatte sich Frau Dähnert, als Vertreterin der Uni Leipzig und gleichzeitig Mutti eines Erstklässlers als Vorleserin gefunden. Mit ihrer Stimme und der Auswahl spannender Textstellen zog sie die Kids in ihren Bann. Natürlich hat sie das Ende der Geschichte nicht verraten und ich denke, dass sich dieses Buch bei dem ein oder anderen Gndolino auf dem Wunschzettel an den Weihnachtsmann einfinden wird.
Schon seit 2 Jahren leite ich selbst als Lesebegeisterte voll Freude einmal wöchentlich die AG Bücherwürmer Immer wieder freut es mich zu sehen, dass diese AG großen Zuspruch bei unseren Gundolinos findet, und macht mich stolz zu beobachten, wie sie interessiert an Kinderbüchern, spannenden Geschichten und geschriebenen Abenteuern sind.
In diesem Jahr ist es mir gelungen, für unsere Schule eine ehrenamtliche Vorlesepatin über den Verein Leselust dauerhaft zu gewinnen. Frau Koßmann konnte sich bereits einen ersten Eindruck von unserer Motivation zum Lesen machen, indem sie die Bücherwürmer gemeinsam mit mir beim Vorlesen für die Kindergartenkinder der Gundorfer Sonnenkinder begleitete.
Innerhalb des Bundesweiten Vorlesetages hatte sie nun die Gelegenheit unserer 4. Klasse aus deren selbst gewähltem Buch „Emmi & Einschwein“ vorzulesen. Vorab hatten die Kinder jedoch viele Fragen an unsere Patin:
- Woher kommst du?
- Machst du das beruflich?
- Dürfen wir auch Vorlesepaten werden?
- Kann man damit Geld verdienen?
Nach dem Vorlesen brannte allen Kindern dann die Frage auf den Nägeln: Hast du schon einmal Preise für dein Vorlesen verdient? Denn dieses war ganz einfach Weltklasse!
Der Bundesweite Vorlesetag ist ein Aktionstag, der von überzeugten, engagierten Menschen lebt. Sie gestalten den Tag lebendig und vielseitig. So geschehen bei uns in Gundorf am 21.11.2025. Herzlichen Dank an unsere Vorlesenden Frau Koßmann, Frau Dähnert, Frau Sroka und Herrn Werge im Namen aller bücherbegeisterten Gundolinos!
Anja Etzold
Rektorin


Am 04.11.2025 lagen tatsächlich bereits 50 Tage Lernen und Lachen am neuen Standort hinter allen großen und kleinen Gundolinos. Bei einer optimistischen Planung seitens der Stadt Leipzig, das alte Schulgebäude in Gundorf innerhalb von 2 Jahren zu sanieren und auszubauen, müssten wir also noch genau 680 Tage vor uns haben bis wir wieder als Schulgemeinschaft einen Umzug meistern werden.
Die 50 Tage waren mir Anlass, allen Beteiligten und Vertretungen seitens des Schulträgers, des Landeamtes für Schule und Bildung, der Politik, der Elternschaft sowie des Architekturbüros bei einer gemeinsamen Kaffeestunde herzlich für die Unterstützung innerhalb dieses Prozesses zu danken.
Gleichzeitig gab es für die Gäste dadurch die Möglichkeit, unser Gebäude, welches von außen einfach nur einen Containerbau darstellt, jedoch innen mit ganz viel Leben und Liebe gefüllt ist, im schulischen Alltag einmal zu betrachten.
Zahlreich war man meiner Einladung gefolgt, so dass ich mich zunächst bei meinen ständigen Kontaktpersonen der Stadt Leipzig und des Architekturbüros bedanken konnte hinsichtlich deren Geduld zu all meinen laienhaften Fragen vorab rund um die neuen Räumlichkeiten.
Besonders erfreute es mich, dass auch die Patenbürgermeisterin der Region Frau Vicky Felthaus wieder den Weg zu uns nach Gundorf gefunden hat, um sich selbst ein Bild zu machen. Ihr Engagement für unsere kleine Schule am Stadtrand und die Investition in unseren Standort in der heutigen Zeit knapper Stadtkassen erfüllen uns mit Stolz und Freude.
Dies haben wir natürlich auch unserem engagierten Ortschaftsrat unter Leitung von Herrn Achtner und Herrn Werge zu verdanken. Sie haben immer wieder nachgebohrt und sind dran geblieben am Thema Schulstandort Gundorf. Daher ganz herzlichen Dank Ihnen!
Ich konnte ebenso die Gelegenheit nutzen, dem Landesamt für Schule und Bildung zu danken. Dafür, dass genau registriert wird, welche Sorgen einer solch kleine Schule im Alltag begegnen, dass wir eben klein sind und beengt lernen, sehr wenig Personal haben, aber trotzdem einen Unterricht auf hohem Niveau gewährleisten. Sich hier wahrgenommen zu fühlen, ist wichtig für Lehrkräfte innerhalb ihrer täglich herausfordernden Arbeit.
Ebenso war es mir ein großes Bedürfnis unserem Hausmeister Herrn Dyba sowie Herrn Dietzel und Herrn Etzold vom Schulstandort Böhlitz-Ehrenberg zu danken. Sie haben Großes geleistet, Schränke hin- und herschieben müssen sowie selbstständig Lösungen gefunden.
Als meine rechte und meine linke Hand im täglichen Schulleben möchte ich natürlich unsere Schulsachbearbeiterin Frau Schmidt nicht vergessen. Alle Fäden der Organisation unseres Umzugs wurden von ihr umsichtig und engagiert zusammengehalten.
Und zu guter Letzt geht natürlich wie immer ein riesiges Dankeschön an unsere Elternschaft, deren Elternsprecherin Frau Rabe mit ihrem Stellvertreter Herrn Wendrich anwesend war.
Als Eltern haben Sie sich u.a. stark gemacht in puncto Schulwegsicherheit und unterstützen uns bei unzählig vielen Gelegenheiten. Ich möchte nur ein prägendes Beispiel im Zusammenhang Umzug benennen:
Bei der bei unseren Kids beliebten Bücherstation ging innerhalb der Bauarbeiten das Glas zu Bruch und man sah sich nicht in der Lage, sie an den neuen Standort zu transportieren. Aber wie heißt es so schön in Gundorf?
„Nicht quatschen, einfach machen!“ Also steht nun die Bücherzelle Dank engagierter Papas repariert im schönen neuen Schulgelände. Herzlichen Dank!
50 Tage klingt überschaubar, aber für uns liegt eine gefühlt längere Zeit des Organisierens, des Improvisierens, aber auch des Zusammenhalts hinter uns. Wir haben uns eingelebt am Interimsstandort und schauen täglich voll Spannung rüber zum alten Schulgelände.
Wir wünschen uns weiterhin so viele zugewandte Unterstützende, blicken mit Spannung auf einen hoffentlich regulären Sportunterricht und freuen uns auf eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten.
Anja Etzold
und das Team der GS Gundorf

ROBOTER und COMPUTER – bei diesen Worten sind alle Kinder begeistert. In Zeiten von KI und ChatGPT gehören der Umgang mit Robotern und Computern zum Alltag der Kinder. Deshalb war die Aufregung am 28. Oktober 2025 besonders groß, denn an diesem Vormittag lernten die Gundolinos verschiedene Roboter zu programmieren und auszuprobieren.
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Es gibt Pausen, in denen Kinder sich gegenseitig einfangen, Schokobrötchen verhandeln und Pferderennen improvisieren. Und es gibt Pausen, in denen plötzlich die Musik den Ton angibt – und dann wird aus einem ganz gewöhnlichen Schulhofgetümmel ein kleines Tanzparkett. So etwas nennen wir in Gundorf „Disco-Pause“.
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